Sie sind hier: Wissen > Verbände

Verbände

Hier finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten kreativ-therapeutischen Verbände.

Musiktherapie
Kunst- und Gestaltungstherapie
Tanztherapie
Soziotherapie
Theatertherapie

Kreative Leibtherapie

Assoziation Kreativer LeibtherapeutInnen (AKL)

Die Assoziation Kreativer LeibtherapeutInnen ist ein Zusammenschluss Kreativer LeibtherapeutInnen. Sie wendet sich an alle,

- die Kreative Leibtherapie fördern und unterstützen wollen,
- die sich der Haltung Kreativer Leibtherapie verbunden fühlen  
- die sich mit anderen, die eine gleiche Haltung vertreten, verbinden wollen.

Alle ordentlichen Mitglieder können, wenn sie dies wollen, auf der Webseite des AKL mit Namen, Foto, therapeutischem Angebot und Kontaktdaten erscheinen. Diese Webseite wird bei Anfragen nach Therapeut/innen von der AKL und der Zukunftswerkstatt therapie kreativ empfohlen.

Alle ordentlichen Mitglieder können den Titelzusatz "AKL" führen.  Sie erhalten das Recht, das Logo der AKL mit dem Titelzusatz auf ihrer Webseite und ihren Mails zu führen. Desweiteren befindet sich im Mitgliederbereich eine Vorlage für einen AKL-Stempel.

Die AKL führt in Kooperation mit der Zukunftswerkstatt therapie kreativ besondere Angebote für ordentliche und fördernde Mitglieder:

- Einen Rabatt von je 30€ bei ausgewählten Seminaren der Zukunftswerkstatt therapie kreativ.
- Einen günstigeren Preis bei den von der Zukunftswerkstatt therapie kreativ durchgeführten Kompetenztagen.

Die AKL unterhält eine Webseite, in der Kreative Leibtherapie erklärt wird und die weitere Service-Angebote enthält: www.aklev.de

Die AKL stellt in einem Kreative-Leibtherapie-Service allen Mitgliedern Beiträge zu Theorie und Methodik Kreativer Leibtherapie zur Verfügung, zum Teil auch in Form von Vorabdrucke von Büchern und Artikeln. Diese Texte werden mit dem vierteljährlichen Rundbrief verschickt sowie im Mitglieder-Bereich veröffentlicht.

Die AKL hat Ethik-Richtlinien verabschiedet, der sich alle Mitglieder verpflichten. Diese können auf der Webseite auch von Nicht-Mitgliedern eingesehen werden.

Der AKL ist es ein besonderes Anliegen, die beruflichen Perspektiven Kreativer Leibtherapeut/innen v.a. in die Selbstständigkeit zu fördern.

Mitglied in der Assoziation Kreativer Leibtherapeut/innen können werden:

- die Kreativen Leibtherapeut/innen (Abschluss Stufe 3)
- die leiborientierten Tanz-, Kunst-, Musik- und Kinder- und Jugendlichentherapeut/innen (Abschluss Stufe 2)
- diejenigen, die bei der Zukunftswerkstatt therapie kreativ eine Einjährige Fachfortbildung, das Theorieseminar 2 und die „Essentials Kreativer Leibtherapie“ absolviert haben.

Über Ausnahmen bei vergleichbaren Voraussetzungen entscheidet der Vorstand auf Antrag. Alle anderen, die sich für Kreative Leibtherapie engagieren und sie unterstützen wollen, können fördernde Mitglieder nach Antrag beim Vorstand werden. Sie können einige Angebote der AKL nutzen, haben aber kein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung und dürfen nicht die Bezeichnung „AKL“ verwenden.

 

 

Musiktherapie

Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG)

Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft e.V. (DMtG) wurde im Jahr 2008 gegründet durch Verschmelzung des Berufsverbands der Musiktherapeutinnen und Musiktherapeuten Deutschlands (BVM, gegr. 1999) und der Deutschen Gesellschaft für Musiktherapie (DGMT, gegr. 1973) mit Unterstützung des Vereins zur Förderung der Nordoff/Robbins Musiktherapie (gegr. 1983).

Mit der Verschmelzung und Neugründung hat sich die musiktherapeutische Landschaft in Deutschland erneut verändert: neben dem neuen Verband gibt es noch vier Methodenverbände, die sich speziell für die Förderung der Musiktherapie nach Nordoff/Robbins, nach Orff, nach Schwabe und auf anthroposophischer Grundlage einsetzen.

Mitglieder

  • 1.250 (Stand 9/2008)

Aufgaben

  • Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Musiktherapie
  • Förderung der Wissenschaft und Praxis von Musiktherapie als künstlerische Therapieform im Gesundheitswesen mit dem Ziel der Prävention, Heilung, Rehabilitation und Linderung auf der Grundlage anerkannter wissenschaftlicher Standards
  • Förderung des Wissenschaftsaustausches und der Zusammenarbeit mit angrenzenden medizinischen und therapeutischen Fachgebieten
  • Durchführung von wissenschaftlichen Projektarbeiten und Fachtagungen Vervielfältigung und zeitnahe Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen aus Praxis, Forschung und Lehre
  • Zusammenarbeit mit Institutionen und Verbänden, insbesondere im Bereich des Gesundheitswesens auf nationaler und internationaler Ebene
  • Ausrichtung und Unterstützung von Kongressen, Fachtagungen und Fortbildungsveranstaltungen
  • Berufs- und Studienberatung
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

>> Komplette Darstellung der Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMtG)

Kunst- und Gestaltungstherapie

Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT):

Der DFKGT umfasst etwa 90 Prozent der Kunst- und Gestaltungstherapeut/innen und –institute.

Der Fachverband ist ein Zusammenschluss von Kunst- und Gestaltungstherapeut/innen mit dem Ziel, die Interessen der Mitglieder durch eine starke Gemeinschaft berufspolitisch zu vertreten, ein offiziell anerkanntes Berufsbild zu etablieren und den fachlich-kollegialen Austausch zu fördern.

 

Adresse:

DFKGT
Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie

Mittenwalder Str. 59 10961 BerlinTel: 030 - 61 203 208Fax: 030 - 61 203549 info@dfkgt.de www.dfkgt.de 

>> komplette Darstellung des Deutscher Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie e.V. (DFKGT)

 

Verband Deutscher Kunsttherapeuten (VDKT)

Im VDKT sind Maltherapeuten, Musik-, Tanz- und Kreativtherapeuten, Ärzte und Heilpraktiker, Psychotherapeuten sowie Lehrer und Lebensberater die über eine kunsttherapeutische Ausbildung verfügen, organisiert.

Der VDKT ist ein Berufsverband, der die Interessen der Psychosozialen Kunsttherapeuten die psychologisch beratend tätig sind ebenso vertritt, wie die jener Mitglieder die über eine eingeschränkte oder volle Heilpraktikerzulassung verfügen oder eine Berufszulassung nach dem Psychotherapeutengesetz
besitzen und als Klinische Kunsttherapeuten tätig sind.

Der Verband Deutscher Kunsttherapeuten wurde von Kolleginnen und Kollegen aus der Überzeugung gegründet, dass vor allem die Solidarität unter Berufskolleginnen, Berufskollegen und den künftigen Mitgliedern dieses Berufsstands gefördert werden muss.  

Der VDKT ist überparteilich und keiner kunsttherapeutischen Richtung, Lehrmeinung oder Verfahrensweise verpflichtet. Er ist offen für alle nützlichen kreativen Methoden. Im Mittelpunkt steht allein das Interesse der Mitglieder für das psychische Wohlergehen der Mitmenschen.


Webseite: www.vdkt.de

Tanztherapie

Der BTD, Berufsverband der TanztherapeutInnen Deutschlands e.V., wurde nach 8-jähriger Vorbereitung der Standards 1995 von verschiedenen Ausbildungsinstituten für Tanztherapie und einzelnen TanztherapeutInnen gegründet. Er ist ein Verband, der regional- und institutsübergreifend die Belange des Berufsfeldes Tanztherapie in Deutschland fördert.
Der Zweck und die Aufgabe des Berufsverbandes ist es, die Tanztherapie als künstlerisches, psychotherapeutisches bzw. gesundheitsbewahrendes Verfahren zu etablieren und weiterzuentwickeln. Die professionellen Standards des BTD für TanztherapeutInnen, AusbilderInnen und Ausbildungsinstitute wurden von führenden tanztherapeutischen Instituten gemeinsam entwickelt und einheitlich festgelegt.
Ziel des Berufsverbandes ist es, die berufsständischen Interessen seiner Mitglieder zu wahren, indem er die Tanztherapie als gesundheitsbewahrendes bzw. -förderndes psychotherapeutisches Verfahren etabliert und weiterentwickelt.

Soziotherapie

Im Deutschen Fachverband für Sozialtherapie e.V. (DFS) haben sich Sozial-/Soziotherapeutinnen und Ausbildungsinstitute für Sozial-/ Soziotherapie zusammengeschlossen.

>> komplette Darstellung des Deutschen Fachverbandes für Sozialtherapie e.V. (DFS)

 

Theatertherapie

Die DGfT - Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie ist die Interessensvertretung und der Berufsverband für Drama- und Theatertherapeuten. Sie fördert die Anwendung des heilenden und sozial integrierenden Potenzials von Theater und künstlerischen Aktionsformen in klinischen, sozialen und weiteren gesellschaftlich relevanten Arbeitsfeldern.

Die Deutsche Gesellschaft für Theatertherapie (DGfT) wurde 1995 in Hannover gegründet, um ein Diskussions- und Arbeitsforum für alle im Feld der Theater- und Dramatherapie und verwandten Bereichen tätigen Künstler und Therapeuten zu schaffen. Der Bereich der Weiterbildung und Forschung obliegt dem Institut für Theatertherapie (ITT), mit dem die DGfT eng kooperiert.

Die DGfT gibt zusammen mit dem ITT eine Zeitschrift über aktuelle Entwicklungen in der Drama- und Theatertherapie heraus. Gemeinsam veranstalten sie einmal jährlich die Sommerakademie als internationales Symposium für Drama- und Theater-Therapeuten sowie für interessiertes Fachpublikum aus Wissenschaft, Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesen. Die Zusammenarbeit mit angrenzenden und komplementären Akteuren findet auf der nationalen und internationalen Ebene statt.

Ein wesentlicher Aufgabenbereich der DGfT ist die Qualitätssicherung der Ausbildung und Anwendung der Theatertherapie in Deutschland sowie die Kontrolle berufsethischer Richtlinien zum Schutz des Berufsstandes.


Weitere Informationen unter www.dgft.de