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20.09.2010

SchlagWorte: Kommunikation, Sprache und Publikationen in der Kunsttherapie

Verbunden mit der Akkreditierung der neuen Bachelor- und Masterstudiengängen im Bereich der Künstlerischen Therapien ist erstmalig die Anerkennung der Kunsttherapie als Wissenschaft durch den Deutschen Wissenschaftsrat erreicht. Damit ist die Kunsttherapie herausgefordert, sich als eigenständige Wissenschaftsdisziplin zu etablieren und forschend zu beweisen. Die notwendige wissenschaftliche Anschlussfähigkeit der Kunsttherapie an andere Disziplinen wird davon abhängen, wie es zukünftig gelingt, ein kooperatives und leistungsfähiges "Wissensnetz Kunsttherapie" auf Hochschule-Ebene fest zu verankern und stetig weiterzuentwickeln. Ein besonderes Augenmerk erhält hier vor allem auch die Kunst. Perspektivisch bedeutsam und unverzichtbar sind die künstlerisch-ästhetischen Ausdrucks- und Kommunikationsformen als integraler Bestandteil kunsttherapeutischer Forschung. Die Literatur-Datenbank: www.arthedata.de versteht sich als ersten Schritt zur Entwicklung eines hochschulübergreifenden und interdisziplinär orientierten "Wissensnetzes Kunsttherapie", in dem sie wichtige inhaltliche und technische Voraussetzungen liefert. Ziel der Arbeitstagung ist es, konkrete weitere Schritte zum Aufbau eines solchen Wissensnetzes einzuleiten und dabei neue Formen des Dialogs zwischen Kunst und Wissenschaft gemeinsam zu wagen und zu erproben.
Datum: von Freitag, 22.10.2010 - Beginn: 13:00 Uhr bis Samstag, 23.10.2010
Veranstaltungsort: Hochschule für Kunsttherapie (HKT) Nürtingen
Eintritt: 65,- ? (inkl. Abendessen)
Veranstalter: Hochschule für Kunsttherapie Nürtingen und Fachhochschule Ottersberg
Weitere Informationen: Frau Sandra Kunz (HKT Nürtingen), Fon: 07022/9333614, Email: s.kunz@hkt-nuertingen.de